Wir haben um Meinungen aus der Bevölkerung, der Industrie,

dem Handwerk, von Eltern, von Vereinsvertretern, etc. gebeten.

 

 Wie wichtig ist die Erhaltung des Schulstandortes Lenzkirch?

Die Sommerberg-Schule möchte eine Gemeinschaftsschule werden.

Was halten Sie davon? 

 

Die Sommerberg-Schule ist der Gemeinde als Schulträger sehr wichtig. Bedarfsgerechte Betreuungsangebote und eine gute Schule vor Ort zu haben, ist eihn wichtiger Standortfaktor. Familien werden bei der Wahl Ihres Wohn- und Arbeitsplatzes diesen Faktor berücksichtigen. Gewerbebetriebe vor Ort haben zur Fachkräftegewinnung ein elementares Interesse daran, Ihren Mitarbeiter/-innenein familienfreundliches Umfeld anbieten zu können und gut gebildete Schulabgänger als Fachkräfte für die Zukunft gewinnen zu können. So hat die Gemeinde vor Jahren das Schulgebäude erweitert, die Grundschule und die Festhalle renoviert. In diesem Jahr erhält die Turnhalle einen neuen Sportboden. Weiter sorgt die Gemeinde für eine zeitgemäße Ausstattung mit Lehr- und Lernmitteln. Schon seit vielen Jahren wird in der Grundschule eine Kernzeitbetreuung angeboten; der Verein „Familienfreundliches Lenzkirch“ bietet einen Hort an der Grundschule mit Mittagessen. Nach und nach wird die Nachmittagsbetreuung bedarfsgerecht weiter entwickelt.

Die Sommerberg-Schule bietet schon jetzt einen verlässlichen Weg zur mittleren Reife. Und das in überschaubaren Klassengrößen, ohne lange im Schulbus sitzen zu müssen. Schon immer war die Schule Veränderungen unterworfen. Nichts ist so gut, dass es nicht noch verbessert werden könnte. Gemeinerat und -verwaltung haben sich in den vergangenen Monaten intensiv über das Thema „Gemeinschaftsschule“ informiert. Wir sind überzeugt vom neuen Konzept der Gemeinschaftsschule und unterstützen - untermauert durch einen einstimmigen Beschluss des Gemeinderates - den Weg unserer Schule hin zur Gemeinschaftsschule.“

Bürgermeister Reinhard Feser, Gemeinde Lenzkirch

 

„Es ist im Moment die wichtigste Frage, die wir zu lösen haben. Ja, es ist mir sehr wichtig, dass der Standort Lenzkirch erhalten bleibt. Für den Ort Lenzkirch und für die Zukunft halte ich es für eine sehr gute Entscheidung!“

Sascha Phlippen, Gemeinderat Lenzkirch

 

"Die Erhaltung des Schulstandortes Lenzkirch ist für mich von Elementarer Bedeutung für die Gemeinde Lenzkirch. Ohne Schule nehmen wir uns auf lange Sicht die Grundlage für eine wachsende und zukunftsfähige Gemeinde. Vom Schulstandort profitieren alle, die Firmen, die Einzelhändler und die Vereine. Verlieren wir den Schulstandort, verlieren wir auf lange Sicht auch die jungen Familien und dadurch auch den Nachwuchs, ohne Schulstandort wird Lenzkirch für junge Familien zunehmend uninteressant, um in unserer Gemeinde den Lebensmittelpunkt zu finden, dann werden die Familien in Gemeinden ziehen, wo es das Angebot von Kindergärten und Schulen gibt und wir werden immer mehr Tagespendler haben, die nach Lenzkirch zum Arbeiten kommen, aber den Lebensmittelpunkt irgendwo anders haben werden. Davon betroffen wären auch die Einzelhändler, denn wenn die Familien weg bleiben, bleibt auch die Kundschaft weg.

Gleiches gilt für die ganze Vielfalt an Vereinen die wir im Ort haben, ob Musikverein, Sportverein, Freiwillige Feuerwehr etc., alle profitieren davon, würden wir den Schulstandort verlieren, verlieren wir auch die Zukunft für unsere Vereine und somit irgendwann auch nach und nach die Vereine selbst.  

Ich habe mir vor einigen Wochen den Vortrag in der Festhalle angehört, weil ich mir erst ein Bild von der Gemeinschaftsschule, bzw. vom Konzept der Gemeinschaftsschule machen wollte. Jetzt kann ich behaupten, einen Einblick dafür bekommen zu haben, was es heißt, Gemeinschaftsschule zu sein oder zu werden. Es  war interessant zu hören, wie sich der Alltag der Schüler in der Schule verändert, wie die Gemeinschaft gestärkt wird und wie unsere Kinder dann trotz unterschiedlicher Stärken am Ende alle die Chance haben, den gleichen Abschluss zu bekommen, nämlich die mittlere Reife in Lenzkirch zuerwerben und anschließend auch die Chance haben auf weiterführende Schulen zugehen. Ich werde dieses Vorhaben auf alle Fälle unterstützen und hoffe, dass wir es auch gemeinsam schaffen können, unseren Schulstandort durch die Gemeinschaftsschule nachhaltig zu stärken."

Marc Winterhalter, Versicherungsfachmann aus Lenzkirch

 

"Auch wir halten eine Gemeinschaftsschule Lenzkirch für richtig und wichtig, weil sie den Schulstandort sichert und es scheint auch eine leistungsgerechtere Schulart zu sein, wenn die Schüler nicht in einem sehr jungen Alter bereits in die verschiedenen Schularten getrennt werden."

Hans Falke und Daniela Fiedler, Anwaltskanzlei Falke & Fiedler 

 

"Ich halte den Schulstandort Lenzkirch für unsere Gemeinde und Gemeinschaft elementar wichtig. Gerade der enge Kontakt mit der Schule zu  Eltern, Vereinen, Handel, Handwerk und Gewerbe macht den Schulstandort vor Ort so wichtig. Solch engen sozialen Verbindungen sind an Standorten außerhalb unserer Gemeinde in dieser Form wie sie derzeit geleistet werden sicher nicht mehr möglich und würden sich negativ auf die Ausbildungsqualität der Schüler, sowie der individuellen Förderung Einzelner auswirken .
Zum Thema Gemeinschaftsschule halte ich die Vorgehensweise unserer Landesregierung für übereilt und  teilweise auch unausgegoren. Viele kleinere Gemeinden verlieren jetzt ihren Schulstandort mit allen seinen Nachteilen z.b. Schülertourismus, lange Busfahrten, fremde Umgebung für die Schüler, Verlust der Bindung zum eigenen Wohnort mit allen seine Gemeinschaften. Wenn ich mir die Schulabschlüsse der Schüler an den Schulen mit der bisherigen Schulform in unserer Region anschaue, möchte ich behaupten das die bisherige Schulform sehr gut funktioniert hat und unsere Lehrer haben gute Arbeit geleistet. Wenn man die Innovation und Wirtschaftskraft in den Betrieben unserer Region anschaut, kann man feststellen, dass sehr viel Schulabgänger aus unserer Umgebung direkt daran beteiligt sind. Also war der bisherige Weg sicher auch nicht so verkehrt .
 Das neue Schulsystem mit der Gemeinschaftsschule ist nun mal demokratisch entschieden und beschlossen, dann werde auch ich dies akzeptieren und mittragen.
Die Lenzkircher Schule hat alle Voraussetzungen bezüglich Standort, Größe, Ausstattung und Lehrerkollegium, für den Betrieb einer Gemeinschaftsschule. Ich halte es für wichtig das die Schüler in Lenzkirch auch weiterhin den Bildungsabschluss der mittleren Reife erreichen können und werde mich für die Gemeinschaftsschule einsetzen."

Johannes Metzger, Gemeinderat und Dienstleistungsunternehmer  
 

"Lenzkirch ist eine familienfreundliche Gemeinde. Dazu gehört natürlich unter anderem auch eine bedarfsgerechte Schule mit einem vollständigen und wohnortnahen Bildungsangebot. Bei der Wahl ihres Lebensmittelpunktes achten Familien auch auf die Betreuungs- und Bildungsangebote für ihre Kinder. Leben viele junge Familien in Lenzkirch, sichert das auch das Bestehen unserer 3 Kindergärten in der Gemeinde.

Im „Orientierungsplan für Bildung und Erziehung in baden-württembergischen Kindergärten und weiteren Kindertageseinrichtungen“ wird als Grundlage und Ziel der Bildungsarbeit das Kind im Mittelpunkt gesehen. Wir wissen, dass Bildung ein aktiver Prozess ist, der sich in der Auseinandersetzung des Kindes mit seiner Welt und in Beziehung mit anderen vollzieht. Genau das wird auch in der Gemeinschaftsschule gelebt. Die Arbeit in Lerngruppen unterstützt die Selbstständigkeit und Selbstbestimmtheit der Kinder. So wie auch schon bei uns im Kindergarten Kinder unterschiedlichen Alters und Entwicklungsstandes zusammen leben und lernen, die älteren und/oder stärkeren Kinder die jüngeren und/oder schwächeren Kinder unterstützen, ist das auch ein Prinzip der Gemeinschaftsschule. Jedes Kind kann so, ausgehend von den unterschiedlichen Voraussetzungen, nach seinem individuellen Lernkonzept gefördert werden, ohne andere zu vernachlässigen. Für diesen neuen Weg wünsche ich dem Team der Sommerbergschule viel Erfolg. Sicher wird es noch einige Hürden nehmen müssen, aber für diese Veränderung zugunsten der Kinder loht sich dieser Weg."

Gabriele Hein, ehem. Leiterin Kindergarten Wunderfitz 

 

"Ich finde die Erhaltung der Schule in Lenzkirch sehr sehr wichtig. In unserem demographischen Wandel in dem wir uns zur Zeit befinden, ist die Gemeinde dazu verpflichtet zu handeln. Da die Kinderzahlen von Jahr zu Jahr zurück gehen ist es sinnvoll in die Zukunft zu schauen und darauf zu reagieren. Dies beschäftigt im Moment mehrere Gemeinden. Wenn nichts getan wird, kann man davon ausgehen, dass in ein paar Jahren auch die Schule in Lenzkirch geschlossen wird.

Ich finde diese Idee (GMS) gut. Man muss mit der Zeit gehen und dementsprechend auch bereit sein etwas zu verändern. Da auch in den Kindergärten immer mehr nach dem offenen Konzept gearbeitet wird, werden die Kinder selbstständiger und vor allem selbstbewusster. Sie können so nach Ihren Interessen, Bedürfnissen und ganz wichtig nach ihrem eigenen Tempo lernen. In der Gemeinschaftschule sehe ich dadurch viele Vorteile. Meiner Meinung nach küpft die Schule genau an dieses Konzept an, auch wenn im Lenzkircher Kindergarten noch nicht danach gearbeitet wird."

Marina Bürkle, 1.Vorsitzende Narrenverein Raitenbuch

 

"Meine Familie und ich leben seit 7 Jahren glücklich in Lenzkirch. Ein wesentlicher Grund hierher zu ziehen, war ein im Ort verfügbares gutes Schulangebot. Die Sommerbergschule macht Lenzkirch liebens- und lebenswert! Wer die Chance für eine zukunftsfähige Schulform nicht nutz verpasst unsere gesellschaftliche Entwicklung. Nach vielen Berufsjahren mit Personalverantwortung in Wirtschaftsunternehmen kann ich der Sommerbergschule nur ein Kompliment für die gute bisherige Arbeit  aussprechen. Der Schulleiter und das engagierte und leistungsfähige Lehrekollegium sind ein Garant für eine zukunftsweisende Fortsetzung der sehr guten pädagogischen Arbeit in der Gemeinde.

Wenn ich Schüler wäre, ich würde zur Gemeinschaftsschule in Lenzkirch gehen!"

Klaus Staub, ehem. Ortschaftsrat Saig 

 

"Zusammen leben, lernen, lachen - wohlfühlen daheim, soziale Bindung zum Ort, zu den Vereinen - miteinander wachsen in vertrauter Umgebung.

Lehr und Lernkultur überzeugt mich, besonders die Kinder dort abzuholen und zu fördern wo sie stehen. Mit dem Thema habe ich mich sehr stark beschäftigt und je mehr ich erfahre desto überzeugter bin ich. Ich wünsche viel Erfolg und vor allem den Kindern die Möglichkeit vor Ort und mit gutem Konzept die Schule besuchen zu können."

Christa Winterhalder, Ortvorsteherin Kappel

 

"Wir halten es für wichtig den Standort Schule in Lenzkirchzu halten.

Im Grunde ist es für uns schwierig sich in eine Gemeinschaftsschule einzudenken. Wir haben selbst keine Kinder mehr im Schulalter und unsere Kindergartenkinder betrifft es noch nicht. Wir haben uns über euren/ihren Flyer und die Presse informiert. Von unserer Seite ist der Grundgedanke, Kinder unterschiedlichen Alters zu fördern, kein neuer Gedanke. Wir arbeiten seit längerem altersübergreifend und individuell an den Fähigkeiten der Kinder orientiert. Deshalb ist es uns wichtig, viele Schulformen wie zum Beispiel Sprachheilschule, Förderschule oder Grundschul- Förderklasse  in unserem Einzugsbereich zu haben. Jede Schule hat hier ihre eigene Berechtigung. Eine Gemeinschaftsschule in Lenzkirch, die sich an den Fähigkeiten der Kinder orientiert, hat sicher seinen Sinn. Wie die Umsetzung des Unterrichts stattfinden soll- daran braucht es von unserer Seite noch Vorstellungskraft. Wir hoffen, dass eine gute Umsetzung sich im Laufe ergibt."

Annette Steiert, Leiterin Kindergarten Löwenzahn, Kappel

 

"Ich konnte mich in verschiedenen Präsentationen das Modell dieser Schulart kennen lernen und mich hat es überzeugt. Ich bin mir sicher, dass ich gerne in so eine Schule gegangen wäre. Zusätzlich ist zu berücksichtigen, dass auch der Schulstandort Lenzkirch als Schule dauerhaft gesichert werden muss. Dies wäre sicherlich zu erreichen mit dem Modell der Gemeinschaftsschule. Ich wünsche mir, dass eine starke Mehrheit der Bürger der Gemeinde Lenzkirch zu diesem Standort und zu dieser Schulart stehen würde. Es gilt hier in erster Linie die Eltern und die Kinder von dem Zukunftsmodell zu überzeugen."

Harald Zimmermann, pens. Polizeibeamter und Gemeinderat

 

„Ich finde es sehr wichtig, das Lenzkirch eine Schule hat. Meine Auszubildenden kamen fast alle aus der Sommerberg-Schule. Ich halte es für eine gute Idee, somit hätten die Kinder auch in Lenzkirch die Möglichkeit einen Realschulabschluss zu erreichen.“

Hermann Wehrle, Metzgerei Wehrle

 

„Für Mesa Parts als produzierendes Unternehmen mit einer hohen Ausbildungsquote ist es immer wichtig, die Sommerberg-Schule, eine Schule vor Ort, in Lenzkirch zu haben. Nur so kann nach unserer Einschätzung mit Blick in die Zukunft der Bedarf vor Ort mit Fachkräften gesichert werden. Wir sind seit vielen Jahren Kooperationspartner und nun seit mehreren Jahren auch Bildungspartner der Sommerberg-Schule. Und das wollen wir auch weiterhin sein. Wir brauchen den Schulstandort Lenzkirch!

Wir stehen dem Konzept einer Gemeinschaftsschule offen gegenüber und unterstützen eine Weiterentwicklung der Sommerberg-Schule zu dieser politisch gewollten Schulreform. Als Unternehmen bieten wir unterschiedlichste Ausbildungs- und Studiengänge an, die eine Perspektive für Schülerinnen und Schüler auch mit unterschiedlichem Leistungsniveau bieten. Wir sind der festen Überzeugung, dass auch eine Gemeinschaftsschule viele bewährte Elemente der Berufsorientierung fortführen wird.“

Martin Klimpel, Personalleiter Mesa Parts

 

„Der Schulstandort Lenzkirch ist für uns sehr wichtig, weil wir in unserem Ort viele Ausbildungsbetriebe haben (Verbindung Schule/Beruf). Grundsätzlich ist eine Gemeinschaftsschule besser aufgestellt, weil sie die Klassen nicht unbedingt auseinander reißt und man beobachtet es auch, dass auf anderen weiterführenden Schulen die Leistungen erst einmal absacken und die Kinder verunsichert werden. Darum finden wir die Gemeinschaftsschule besser aufgestellt.“

Manfred Schülein, Pension Waldwinkel

 

 „Die Erhaltung des Schulstandortes Lenzkirch ist deswegen wichtig, weil uns durch den Entfall des Standortes wichtige Fachkräfte für die ortsansässingen Firmen verloren gehen würden. Die hervorragende Zusammenarbeit zwischen Schule und Gewerbe der vergangenen Jahre hätte ein abruptes Ende. Ich halte die Gemeinschaftsschule für die einzige Möglichkeit eine weiterführende Schule in Lenzkirch aufrecht zu halten, weil nur bei diesem Konzept alle Kinder die Möglichkeit haben, in ihrem eigenenTempo, den für sie bestmöglichen Abschluss zu erreichen und zwar gemeinsam.“

Corinne Schlegel,Gemeiderätin Lenzkirch

 

"Für mich ist die Erhaltung des Schulstandorts Lenzkirch sehr wichtig, weil ich selbst auch diese Schule besucht habe und kurzzeitig auch meine Kinder. Es wäre schade, wenn alle Schüler nach Neustadt oder Bonndorf fahren müssten, obwohl wir die Gegebenheiten doch hier vor Ort haben. Lenzkirch ohne Schule geht gar nicht!!!

Das finde ich eine tolle Sache, eine Gemeinschaftsschule birgt viele Vorteile für die Schüler. Das würde ich sehr begrüßen."

Harald Matt, Inhaber Fliesenfachgeschäft Matt

 

„ Ich halte es für sehr wichtig, dass der Schulstandort Lenzkirch erhalten bleibt! Denn, keine weiterführende Schule heißt weniger Kinder und dann sieht es immer schlechter für die Vereine im Ort aus. Ich bin davon überzeugt, dass viele Kinder dann in dem Ort, in dem sie die Schule besuchen, auch dort zum Sportgehen."

Kurt Eibofner, 1. Vorstand FC Lenzkirch

 

„Erstens, der Erhalt einer Schule in Lenzkirch ist ein absolutes Muss!!! Das Konzept einer Gemeinschaftsschule begrüße ich sehr, da die Kids doch die Möglichkeit haben 10 Jahre mit ihren Klassenkameraden zusammen lernen zu können, wodurch sich ein größerer Zusammenhalt entwickeln wird.“

Angela Fiedler, Bademeisterin

 

„Meiner Meinung nach ist es für Lenzkirch sehr wichtig, dass es eine Schule vor Ort gibt. Ich finde man sollte nicht zurück schauen, sondern nach vorn. Warum sollte man nicht für etwas neues sein? Es wäre bestimmt eine sehr gute Entscheidung für den Ort und für die Zukunft der Kinder.“

Martin Wiest, Bäckerei Wiest

 

„Die verschiedenen Talente und Fähigkeiten werden meines Ermessens in einer Gemeinschaftsschule nicht ausreichend spezifiziert, wenn der gleiche Stoff in den gleichen Klassenräumen unterrichtet wird. Ich befürworte die spezifische Förderung in einem 3-stufigen Schulsystem.“

Burkart Knospe, Vorstandsvorsitzender der Testo AG

 

„ Genau JETZT hat Lenzkirch die EINMALIGE Gelegenheit den Schulstandort Lenzkirch auszubauen und AUFZUWERTEN. Dies kann uns gelingen durch die Möglichkeit des Aufbaus einer Gemeinschaftsschule und nicht zuletzt durch die kompetente und engagierte neue Schulleitung. Lassen wir mal POLITK und die Sorge um das Geld ausser Betracht…: verpasst Lenzkirch die Gelegenheit dazu, werden wir in Lenzkirch höchstwahrscheinlich die Sekundarstufe und damit insgesamt an Wertigkeit, Qualität, Kompetenz, Attraktivität und Lebensqualität (und damit auch an Geld) VERLIEREN und die Tendenz von Landflucht wird sich verstärken. WIR unterstützen die Schule und die Gemeinde in Ihrem Bemühen um die Gemeinschaftsschule mit allem was sinnvoll, nützlich und für uns machbar ist.“

Frank Ross, Familienfreundliches Lenzkirch e.V.

 

„Der Schulstandort Lenzkirch muss 100%ig bleiben. Ich finde gut, dass die Sommerberg-Schule eine Gemeinschaftsschule werden möchte.“

Bernhard Mantel, Inhaber Fa. Reger

 

„Die Erhaltung des Schulstandortes Lenzkirch ist sehr wichtig. Kinder + Eltern gehen dann auch hier einkaufen und kurbeln damit die Wirtschaft an. Ich bin für eine Gemeinschaftsschule. Man muss mit der Zeit gehen.“

Tobias Lehmann, Inhaber Fa. Lehmann

 

„Ich finde es sehr wichtig, der Schulstandort Lenzkirch muss bleiben. Für Lenzkirch ist es ein Muss, dass die Gemeinschaftsschule kommt, sonst gibt es in Lenzkirch über kurz oder lang keine Schule mehr.“

Daniel Schneider, Inhaber Fa. Malergeschäft Schneider

 

„Als erste Vorsitzende des Frauenvereins Lenzkirch und auch als Gewerbetreibende wurde ich angehalten mich zu dem Thema Gemeinschaftsschule zu äußern. Durch dieses Konzept haben auch schwache Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit sich besser und schneller zu integrieren und den Anschluss an den Lehrstoff zu erhalten. Hier wird erst ab der 8. Klasse eine Trennung nach Leistungsstand durchgeführt, was den Vorteil hat, dass bis dahin die Schülerinnen und Schüler zum Einen in Lenzkirch bleiben können und nicht den Fahrten in die Nachbarorte wie Neustadt und Bonndorf ausgeliefert sind. Dieser „erste Stress“ in den überfüllten Bussen vor und auch nach der Schule bleiben für die Kinder somit aus. Da auch meine Kinder in Neustadt auf der Schule waren, weiß ich wie anstrengend und auch finanziell belastend diese Zeit für die Eltern sein kann. Zum anderen können durch Lerngruppen bis zu der 8. Klasse soziale Aspekte gestärkt und die individuellen Stärken der Kinder gefördert werden. Auch die Tatsache,dass die Haupt- und Werkrealschule in dieser Form ohne neues Konzept nicht mehr existent sein kann, ist zu beachten. Das Beispiel Schluchsee zeigt, wie sich die Schülerzahlen in den letzten Jahren entwickelt haben. Meiner Meinung nach wird Lenzkirch schon bald vor diesem Problem stehen, wenn jetzt nicht gehandelt wird! Nach der Vorstellung der Gemeinschaftsschule im November ist mein Standpunkt klar. Ich bin für eine Gemeinschaftsschule, denn nicht nur die Kinder und Eltern haben einen großen Vorteil, auch die Gemeinde als solches und natürlich die Geschäfte und Vereine im Ort. Für die Gemeinde wird das Angebot an Schulformen erhöht, was natürlich dem Bürger zu Gute kommt. Und auch die Einrichtungen, wie Freibäder profitieren davon. Deshalb mein Appel an Sie: seien Sie offen für Neues und hören Sie sich diese Idee unvoreingenommen an. Meiner Meinung nach können wir dadurch nur gewinnen.“

Andrea Wiest, ehem.1. Vorsitzende des Frauenvereins Lenzkirch e.V.

 

„Eine Schule im eigenen Ort ist immer super, das Beste was es geben kann. Die Gemeinschaftsschule finde ich super. Sie wird kommen, wenn nicht hier, dann woanders und das wäre für Lenzkirch sehr schade.“

Andreas Wittmer, Inhaber Schlosserei Wittmer

 

„ Ich bin immer für was Neues offen und halte es für wichtig ein neues Konzept nach Lenzkirch in die Sommerbergschule zu bringen. Ganz gut ist die Werkrealschule in Lenzkirch angenommen worden, nur schade ist es, dass doch noch viele der Betriebe große Unterschiede zwischen Werkrealschüler und Realschüler machen. Auch wir in Lenzkirch müssen auspassen, dass es und nicht so geht, wie in Schluchsee, welche jetzt nur noch eine Grundschule besitzen. Darum finde ich es nicht falsch, sich immer wieder neu zu konzipieren und sich nach allen Seiten zu öffnen. Schon allein die Fahrt mit den überfüllten Bussen in die jeweiligen Nachbarsgemeinden, wie z.B. Bonndorf oder Neustadt bedeutet für die Schüler schon der erste Stress, den sie nicht hätten, könnten sie hier in Lenzkirch in die Schule gehen. Ich selber war bei der Vorstellung der Gemeinschaftsschule im Kurhaus dabei und finde es sehr interessant und spannend, für mich ist eine offene Lernart ganz anders, wie ich meine Schulzeit erlebt habe. Es wäre nicht nur für die Schüler, sondern auch für die Lehrer eine neue Herausforderung. Auch wir als Gemeinde profitieren von dieser Schule, kann man sich doch glücklich schätzen, mehrere Schulen anzubieten, z.B. für neue Familien die hier nach Lenzkirch ziehen. Schüler die hier im Ort ihre Schulmaterialien kaufen, sei es Hefte, Stifte, Wolle, Scheren, Getränke, Vesper. Kinobesuche mit der ganzen Klasse, Betriebe besichtigen, im Sommer können die Schüler die Sportstunde im Schwimmbad oder auch im Sportivo gestalten. Selbst Vereine, wie Musik, Fußball oder Turnverein profitieren von hiesigen Schulen. Der Schulstandort Lenzkirch ist für unsere Schüler, aber auch für uns als Gemeinde sehr wichtig und ich drück Euch auf jeden Fall die Daumen!“

Andrea Wiest

 

„Als junge Lehrerin motivieren mich und meine Kolleginnen und Kollegen die Möglichkeiten und Chancen der Gemeinschaftsschule, mich an der Sommerberg-Schule für unsere Schülerinnen und Schüler mit ganzem Herzen einzusetzen. Die Schüler erhalten durch diese Schulform die Chance, länger gemeinsam zu lernen. Das ist meiner Meinung nach für die soziale Entwicklung von enormer Bedeutung. Die Gemeinschaftsschule bietet die Möglichkeit, den individuellen Voraussetzungen aller Schüler noch besser gerecht zu werden. Sie ist besser ausgestattet mit Ressourcen und Lehrerstunden und bietet den Schülern die Möglichkeit, am Schulstandort Lenzkirch zusätzlich den regulären Realschulabschluss zuerhalten. Für mich ist die Gemeinschaftsschule die Antwort auf das veraltete dreigliedrige Bildungssystem.“

Jennifer Strobel, Lehrerin an der Sommerberg-Schule

 

„Für mich ist der Erhalt des Schulstandorts Lenzkirch sehr wichtig! Wie man an dem Leerstand vieler Geschäfte und an den mittlerweile doch einigen zu verfallen drohenden Häusern in Lenzkirch feststellen kann, macht auch vor uns der demografische Wandel nicht halt. Unser aller gemeinsames Ziel sollte sein, unsere Gemeinde attraktiv zu gestalten. Im speziellen als Wohnort für Familien. Das eröffnet Bleibeperspektiven! Dazu gehört für mich auf jeden Fall eine Schule vor Ort - noch besser eine Gemeinschaftsschule! Ich finde diese Form des „gemeinsamen Lernens“ sehr gut! Gerade in unserer ländlichen Region, mit den großen Entfernungen zur nächsten Schule, bietet sich das Schulkonzept einer Gemeinschaftsschule doch nur an! Das Konzept der Schule selbst, kann ich nur befürworten, da Bildungswege für den einzelnen Schüler länger offen bleiben. Das einzelne Kind kann individuell gefördert werden und der Druck, der heute schon in den ersten Schuljahren auf den Kindern lastet, wird rausgenommen. So kann sich jedes Kind entsprechend seiner Stärken und Schwächen entwickeln. Sowie man sich das eigentlich für seine Kinder wünscht! Schade, dass es dieses Konzept erst jetzt gibt!“

Andrea Kötting, Sportivo Lenzkirch

 

„Ich bin der Meinung, dass der Standort Lenzkirch unbedingt beibehalten werden muss, weil wir die Generation von Morgen in unserem Ort halten möchten. Hierzu wollen wir den Schülern und Eltern eine anspruchsvolle Schulbildung garantieren und so den Ort attraktiv halten für alle Bürger und Neubürger. Eine Schließung der Werkrealschule würde den Verlust vieler Arbeitsplätze mit sich bringen. Dies gilt es unbedingt zu verhindern. Ebenso den enormen „Schülertourismus“ per Bus. Wir haben hier in Lenzkirch alle Voraussetzungen sowohl gebäudetechnisch als auch personell für einen qualifizierten Schulbetrieb und müssen diese auchnutzen. Unsere Kinder sollen nicht in Nachbargemeinden zu einem Unterricht gehen, den wir Ihnen hier auch bieten können. Bei einem Besuch in der Gemeinschaftsschule Amtszell konnte ich mich persönlich von den Vorteilen einer solchen Schulform überzeugen. Besonders gefallen hat mir dabei die offene Form des Lernens. Die Schüler haben endlich die Möglichkeit selbst mitzubestimmen, besonders beim Arbeitstempo. Die bringt eine ganz große Attraktivität mit sich. Die Schüler werden individuell entsprechend ihren Bedürfnissen gefördert. Leider gibt es noch keine ausreichenden Erfahrungswerte darüber, wie sich die Schüler im Anschluss an den Besuch einer Gemeinschaftsschule in weiterführenden Schulen bzw. Ausbildungen verhalten. Hier sehe ich besonders in Bezug auf Lerntempo und festgelegten Prüfungsterminen eine Hürde.“

Werner Pröller, Gemeinderat Lenzkirch

 

„Ich halte die Gemeinschaftsschule für die beste Schulform, um bei Kindern selbstständiges Lernen und Selbstbewusstsein zu fördern. Ich würde meine Kinder auf jeden Fall in der Gemeinschaftsschule Lenzkirch anmelden.“

Gabriele Finsterbusch, Elternbeirat Kindergarten Wunderfitz

 

"Als Leiter einer Sportabteilung, sowie als Vater von inzwischen erwachsenen Töchtern, halte ich die Erhaltung des Schulstandorts Lenzkirch für unabdingbar.

Ziel der Schulpolitik muss es sein, eine Schullandschaft aufzubauen, in der kleine wohnortnahe Schulen ein vollständiges Bildungsangebot mit allgemeinbildenden Schulabschlüssen anbieten, um für möglichst viele Schülerinnen und Schülereinen chancengleichen Bildungszugang zu gewährleisten.

Möglicherweise profitieren bestimmte Familien von einer möglichst langen täglichen schulbedingten Abwesenheit ihrer Kinder. Allerdings werden durch diese langen Abwesenheits- und Fahrzeiten soziale Kontakte im örtlichen und im familiären Umfeld auf ein Mindestmaß reduziert. Hinsichtlich der Stundenplangestaltung ist erkennbar, dass außerhalb des Schulstandortes wohnende Schülerinnen und Schüler ihre Pausen und Freistunden an den Schulen verbringen müssen. Eine sinnvolle Gestaltung dieser eigentlichen „Freizeit“ ist nur an wenigen Schulen möglich. Ballspiele und ähnliche zur körperlichen Entwicklung erforderlichen Tätigkeiten sind an vielen Schulen verboten.

Des weiteren halte ich es für einen geradezu unzumutbaren Zustand, dass die außerhalb der Schulstandorte wohnhaften Schülerinnen und Schüler ihre Lehrer ausschließlich aus den Unterrichtsstunden kennen. Während die an den Schulstandorten wohnenden Kinder noch die Möglichkeit haben , ihre Lehrerinnen und Lehrer auch außerhalbder Schule und (wenn auch nur noch vereinzelt) in ihren Vereinen anzutreffenund kennenzulernen, beschränken sich persönliche Kontakte der Anderen ausschließlich auf die Unterrichtsstunden und ggf. auf einen Wandertag. Kontakte zwischen Lehrer- und Elternschaft beschränken sich ausschließlich auf die Klassenpflegschaftssitzungen. Zwischen Lehrerschaft und ehrenamtlich Tätigen besteht keinerlei Kontakt. Ein vertrauensvolles Miteinander der für Erziehung, Entwicklung und Bildung zuständigen Personen ist nach meiner Erfahrung hinsichtlich der außerhalb der Schulstandorte wohnenden Kinder nicht gewährleistet.

Für die Vereine (noch) ehrenamtliche Tätigen bedeutet eine Aufgabe der kleinen Schulstandorte und insbesondere des Schulstandortes Lenzkirch, dass Vereinsaktivitäten noch mehr als bisher an schulbedingten Abwesenheitszeiten und an Fahrplänen auszurichten wäre. Dies ist meines Erachtens nicht mehr zubewältigen.

Ich halte es aus den vorgenannten Gründen für unabdingbar, die offensichtlich einzige Möglichkeit für eine Erhaltung des Schulstandorts über die Grundschule hinaus wahrzunehmen und die notwendigen Maßnahmen zur Einrichtung einer Gemeinschaftsschule einzuleiten.

Dabei ist davon auszugehen, dass die in Lenzkirch ansässigen Betriebe, sowie die Gemeindeverwaltung, daran interessiert sind dass die Kinder der in Lenzkirch Beschäftigten die Möglichkeit haben, am Beschäftigungsstandort einen zweckmäßigen Schulabschluss zu erreichen und Lenzkirch als Familienstandort zuwählen bzw. beizubehalten."

Dietmar Waldvogel, Trainer Leichtathletik TVL

 

 

 

  

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